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M. Sc. Jonas Vosberg

Arbeitsschwerpunkt

  • Homogene Übergangsmetallkatalysatoren
  • Industrielle CO2-Hydrierung
  • Amidierungsreaktionen von niedermolekularen Aminen
  • Statistische Optimierung von Reaktionsparametern

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Weitere Informationen über Jonas Vosberg

Lebenslauf

1985 Geboren in Kempten, Deutschland
2006 - 2013 Bachelor of Science, TU Dortmund Universität, "Tandemkatalytische Synthese von Monomerbausteinen" (Prof. Arno Behr)
2013 - 2016 Master of Science, TU Dort­mund Uni­ver­sität, “Nickel-katalysierte lineare Dimerisierung von Isobuten” (Prof. Arno Behr and Dr. An­dre­as J. Vorholt)
2017 - 2020 Promotion in Chemie (Bewertung ausstehend), TH Köln[1] und RWTH Aachen[2], "Heterogene Basen in Aldol-Additionsreaktionen" (Prof. Regina Palkovits[2] und Dr. Matthias Eisenacher[1])
2019 zertifizierter 6σ Green Belt
Since 2020 Post-Doc, TU Dort­mund Uni­ver­sität, (Prof. Dieter Vogt)

 

Forschungsthema

Die Rentabilität eines industriellen chemischen Prozesses hängt unter anderem von der Verfügbarkeit und dem Preis des chemischen Ausgangsmaterials und dem Energiebedarf des gesamten Prozesses ab. Dies kann durch die Entwicklung von Reaktionen erreicht werden, die auf einem zuverlässigen und unproblematischen Ausgangsstoff wie CO2 basieren und durch die Kombination mehrerer Reaktionen in einem einzigen Schritt. Auf diese Weise soll die Durchführbarkeit eines alternativen Reaktionswegs zu einem Amid nachgewiesen werden, das selbst als großtechnische Plattformchemikalie gilt.

Die Forschung wird in enger Partnerschaft mit einer weltweit renommierten Chemiekooperation durchgeführt.

Die untersuchte Reaktion ist die CO2-Hydrierung zu Ameisensäure in Gegenwart eines niedermolekularen Amins und die anschließende Kondensation der Säure und des Amins zu einem Amid. Der letzte Schritt ist eine Gleichgewichtsreaktion. Diese Studie umfasst die Untersuchung der Grenzen, die das chemische Gleichgewicht für die maximale Ausbeute setzt, sowie Strategien zur Überwindung dieser Grenzen.

Reaktion: CO2 + Amin + H2 ->(+cat.-H2O) H-CO-NR2

Publikationen & Konferenzen

  • Vosberg, J. M., Drönner, J., Lummerich, F., Eisenacher, M. (ongoing proceeding): Aldoladdition – Verfahren zur Synthese von Aldoladditionsprodukten, Patent AZ 19-001, PROvendis AZ 5604 19.

  • Seidensticker, T., Ostrowski, K. A., Vosberg, J. M., Vorholt, A. J. (2016). "Rhodium Catalyzed bis-Hydroaminomethylation of Linear Aliphatic Alkenes with Piperazine". Adv. Synth. Catal. 358 (4), 610-621, DOI: 10.1002/adsc.201500896.
  • Behr, A., Rentmeister, N., Möller, D., J. M., Peitz, S. (2014). "Dimerization reactions with iron and cobalt bis(imino)pyridine catalysts: A substrate based approach". Catal. Commun. 55 (5), 38-42, DOI: 10.1016/j.catcom.2014.06.003.
  • Behr, A., Rentmeister, N., Seidensticker, T., Vosberg, J., Peitz, S., Maschmeyer, D. (2014)."Highly Selective Dimerization and Trimerization of Isobutene to Linearly Linked Products by Using Nickel Catalysis". Chem. Asian J. 9 (2), 596-601, DOI: 10.1002/asia.201301263.
  • March 2020, Weimar, Germany: DECHEMA 53. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker: "Lithium Zirconate as a Replacement for Homogeneous Bases in Aldol Additions".
  • March 2019, Weimar, Germany: DECHEMA 52. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker: "From acetaldehyde to 1,3-butanediol - revising an industrial classic".
  • December 2018, Leverkusen, Germany: STEPsCon 2018, ”From acetaldehyde to 1,3-butanediol - revising an industrial classic“.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund befindet sich in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund-West, wo die Sauerlandlinie A 45 (Frankfurt-Dortmund) den Ruhrschnellweg B 1 / A 40 kreuzt. Von der A 45 nehmen Sie am besten die Ausfahrt "Dortmund-Eichlinghofen" (näher zum Campus Süd), von der B 1 / A 40 die Ausfahrt "Dortmund-Dorstfeld" (näher zum Campus Nord). An beiden Ausfahrten sind Hinweisschilder zur Universität angebracht. Außerdem gibt es eine neue Ausfahrt, bevor Sie über die B 1-Brücke nach Dortmund fahren.

Um mit dem Auto vom Nordcampus zum Südcampus zu gelangen, gibt es die Verbindung über den Vogelpothsweg/Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf einem der Parkplätze am Nord-Campus abzustellen und die H-Bahn zu benutzen, die die beiden Standorte bequem miteinander verbindet.

 

Die TU Dortmund hat einen eigenen Bahnhof ("Dortmund Universität"). Von dort aus fahren S-Bahnen zum Dortmunder Hauptbahnhof und zum Düsseldorfer Hauptbahnhof über den "Bahnhof Düsseldorf Flughafen" (mit der S-Bahnlinie 1, die alle 20 bis 30 Minuten fährt). Die Universität ist von Bochum, Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg aus gut zu erreichen.

Auch aus der Dortmunder Innenstadt können Sie mit dem Bus oder der U-Bahn zur Universität fahren: Vom Dortmunder Hauptbahnhof können Sie alle Züge zur Station "Stadtgarten" nehmen, in der Regel die Linien U41, U45, U 47 und U49. Am Stadtgarten steigen Sie um in die Linie U42 Richtung Hombruch. Halten Sie Ausschau nach der Station "An der Palmweide". Von der Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite fahren alle zehn Minuten Busse in Richtung TU Dortmund (445, 447 und 462). Eine weitere Möglichkeit ist, mit den U-Bahn-Linien U41, U45, U47 und U49 vom Dortmunder Hauptbahnhof bis zur Haltestelle "Dortmund Kampstraße" zu fahren. Von dort aus fahren Sie mit der U43 oder U44 bis zur Haltestelle "Dortmund Wittener Straße". Steigen Sie um in die Buslinie 447 und fahren Sie bis zur Haltestelle "Dortmund Universität S".

Der AirportExpress ist ein schnelles und bequemes Verkehrsmittel vom Flughafen Dortmund (DTM) zum Dortmunder Hauptbahnhof, das Sie in etwas mehr als 20 Minuten erreicht. Vom Dortmunder Hauptbahnhof geht es mit der S-Bahn weiter zum Universitätscampus. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der rund 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf (DUS), der mit der S-Bahn direkt vom Universitätsbahnhof aus zu erreichen ist.

Die H-Bahn ist eines der Markenzeichen der TU Dortmund. Auf dem Campus Nord gibt es zwei Haltestellen. Die eine ("Dortmund Universität S") liegt direkt an der S-Bahn-Haltestelle, die die Universität direkt mit der Stadt Dortmund und dem restlichen Ruhrgebiet verbindet. Von dieser Station aus gibt es auch Verbindungen zum Technologiepark und (über den Campus Süd) nach Eichlinghofen. Die andere Station befindet sich an der Mensa am Campus Nord und bietet alle fünf Minuten eine direkte Verbindung zum Campus Süd.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf zwei Campus, den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zusätzlich befinden sich einige Bereiche der Universität im angrenzenden Technologiepark.

Lageplan der TU Dortmund.