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M. Sc. Tim Riemer

Arbeitsschwerpunkt

  • Thermomorphe Mehrphasensysteme
  • Entwicklung neuartiger Prozesse in einer kontinuierlichen Miniplant-Anlage
  • Upscaling von chemischen Reaktionen
  • Reduktive Aminierung/Hydroaminomethylierung

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Weitere Informationen über Tim Riemer

Lebenslauf

Tim Riemer studierte seit Oktober 2013 Chemieingenieurwesen an der TU Dortmund und schloss seine Bachelorarbeit mit dem Thema "Weiterentwicklung eines Screening-Reaktorkonzepts am Beispiel der Hydroformylierung" am Lehrstuhl für Technische Chemie. Während seines Masterstudiums absolvierte er ein Auslandssemester an der Lappeenranta University of Technology (LUT) in Finnland mit den Schwerpunkten chemische Prozessmodellierung und Membrantechnologie. Er schloss sein Studium mit der Masterarbeit "Design and Commissioning of a Continuous Jetloop Plant for Applications of Oleochemical Reactions" ab. Seit Februar 2020 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Technische Chemie.

Forschungsthema

Die homogene Katalyse ist im Vergleich zur heterogenen Katalyse durch die Verwendung eines Lösungsmittels belastet, was das Katalysatorrecycling und die Produkttrennung kostspielig und schwierig macht. Dies ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum die Industrie die heterogene Katalyse bevorzugt. Neben der Heterogenisierung homogener Katalysatoren bietet die Immobilisierung homogener Katalysatoren im Mehrphasenbetrieb (z. B. Zwei-Flüssig-Phasen-Ansatz) vielversprechende Möglichkeiten. Diese Forschung konzentriert sich auf den Ansatz der thermomorphen Mehrphasensysteme (TMS), die die Temperaturabhängigkeit der Mischungslücke zwischen der immobilisierten Katalysatorphase und der Substratphase ausnutzen, um Einschränkungen des Phasentransfers während der Reaktion zu beseitigen und eine einfache Phasentrennung nach der Reaktion zu ermöglichen. (Abbildung 1). Die Erforschung thermomorpher Mehrphasensysteme ist Teil des Sonderforschungsbereichs / Transregio 63 (SFB / TR 63) "Integrierte chemische Prozesse in flüssigen Mehrphasensystemen" (InPROMPT), der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

Oben: Reaktion (Hydroaminomethylation): R-C=C ->(+CO/H2+Kat) R-C-C-CO-H [Hydroformylation] -> (+R2NH+H2+Kat) R-C-C-NR'R''-H [Reductive Amination] oder R-C=C ->(+CO/H2+R2NH+Kat) R-C-C-NR'R''-H [Hydroaminomethylation]

Publikationen & Konferenzen

  • Herrmann, N. , Bianga, J. , Palten, M. , Riemer, T. , Vogt, D. , Dreimann, J. M. , Seidensticker, T. (2020). "Improving Aqueous Biphasic Hydroformylation of Unsaturated Oleochemicals Using a Jet‐Loop‐Reactor". Eur. J. Lipid Sci. Technol. 122, 1900166, DOI: 10.1002/ejlt.201900166.
  •  July 2022, Lisbon, Portugal: 22nd International Symposium on Homogeneous Catalysis, Poster: "Multipurpose substrate switching with continuous catalyst recycling: Testing the robustness of a thermomorphic multiphase system for the hydroaminomethylation"

  • June 2022, Weimar, Germany: 55. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker, Poster: "Hydroaminomethylation of renewables with continuous catalyst recycling via thermomorphic multiphase system".

  • May 2022, Dortmund, Germany: 11th Workshop on Fats and Oils as Renewable Resources for the Chemical Industry, Poster: "Hydroaminomethylation of oleochemicals in a continuously operated miniplant"

  • März 2021, Weimar, Deutschland, 54. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker, "Reductive amination with continuous catalyst recycling via thermomorphic multiphase system"

Unterstützung

links: Logo InPrompt SFB/Transregio 63; rechts: Logo DFG

                          http://www.inprompt.tu-berlin.de                                                          http://www.dfg.de                                                                       

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund befindet sich in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund-West, wo die Sauerlandlinie A 45 (Frankfurt-Dortmund) den Ruhrschnellweg B 1 / A 40 kreuzt. Von der A 45 nehmen Sie am besten die Ausfahrt "Dortmund-Eichlinghofen" (näher zum Campus Süd), von der B 1 / A 40 die Ausfahrt "Dortmund-Dorstfeld" (näher zum Campus Nord). An beiden Ausfahrten sind Hinweisschilder zur Universität angebracht. Außerdem gibt es eine neue Ausfahrt, bevor Sie über die B 1-Brücke nach Dortmund fahren.

Um mit dem Auto vom Nordcampus zum Südcampus zu gelangen, gibt es die Verbindung über den Vogelpothsweg/Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf einem der Parkplätze am Nord-Campus abzustellen und die H-Bahn zu benutzen, die die beiden Standorte bequem miteinander verbindet.

 

Die TU Dortmund hat einen eigenen Bahnhof ("Dortmund Universität"). Von dort aus fahren S-Bahnen zum Dortmunder Hauptbahnhof und zum Düsseldorfer Hauptbahnhof über den "Bahnhof Düsseldorf Flughafen" (mit der S-Bahnlinie 1, die alle 20 bis 30 Minuten fährt). Die Universität ist von Bochum, Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg aus gut zu erreichen.

Auch aus der Dortmunder Innenstadt können Sie mit dem Bus oder der U-Bahn zur Universität fahren: Vom Dortmunder Hauptbahnhof können Sie alle Züge zur Station "Stadtgarten" nehmen, in der Regel die Linien U41, U45, U 47 und U49. Am Stadtgarten steigen Sie um in die Linie U42 Richtung Hombruch. Halten Sie Ausschau nach der Station "An der Palmweide". Von der Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite fahren alle zehn Minuten Busse in Richtung TU Dortmund (445, 447 und 462). Eine weitere Möglichkeit ist, mit den U-Bahn-Linien U41, U45, U47 und U49 vom Dortmunder Hauptbahnhof bis zur Haltestelle "Dortmund Kampstraße" zu fahren. Von dort aus fahren Sie mit der U43 oder U44 bis zur Haltestelle "Dortmund Wittener Straße". Steigen Sie um in die Buslinie 447 und fahren Sie bis zur Haltestelle "Dortmund Universität S".

Der AirportExpress ist ein schnelles und bequemes Verkehrsmittel vom Flughafen Dortmund (DTM) zum Dortmunder Hauptbahnhof, das Sie in etwas mehr als 20 Minuten erreicht. Vom Dortmunder Hauptbahnhof geht es mit der S-Bahn weiter zum Universitätscampus. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der rund 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf (DUS), der mit der S-Bahn direkt vom Universitätsbahnhof aus zu erreichen ist.

Die H-Bahn ist eines der Markenzeichen der TU Dortmund. Auf dem Campus Nord gibt es zwei Haltestellen. Die eine ("Dortmund Universität S") liegt direkt an der S-Bahn-Haltestelle, die die Universität direkt mit der Stadt Dortmund und dem restlichen Ruhrgebiet verbindet. Von dieser Station aus gibt es auch Verbindungen zum Technologiepark und (über den Campus Süd) nach Eichlinghofen. Die andere Station befindet sich an der Mensa am Campus Nord und bietet alle fünf Minuten eine direkte Verbindung zum Campus Süd.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf zwei Campus, den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zusätzlich befinden sich einige Bereiche der Universität im angrenzenden Technologiepark.

Lageplan der TU Dortmund.