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M. Sc. Alexander Kühl

Arbeitsschwerpunkt

  • Membranreaktor und organophile Nanofiltration
  • Recycling von homogenen Katalysatoren
  • Kontinuierliche/ Semi-Batch Miniplants
  • Ethenolyse

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Weitere Informationen über Alexander Kühl

Lebenslauf

Im Oktober 2013 begann Alexander Kühl sein Studium des Chemieingenieurwesens an der Technischen Universität Dortmund. Im Jahr 2018 beendete er seine Bachelorarbeit mit dem Thema "Untersuchung der Hydroaminomethylierung von 1-Decen und Bestimmung des Einflusses wesentlicher Reaktionsparameter" im Labor für industrielle Chemie. Er setzte sein Masterstudium an der TU Dortmund fort und schloss 2021 seinen Master erfolgreich ab. Seine Masterarbeit mit dem Titel "Umbau und Inbetriebnahme einer kontinuierlichen Miniplant-Anlage zur Anwendung thermomorpher Mehrphasensysteme in der homogenen Katalyse" schrieb er im Labor für industrielle Chemie. Im Anschluss an sein Masterstudium begann er im März 2021 sein Promotionsstudium.

Forschungsthema

Mit abnehmenden Ölvorkommen gewinnen nachwachsende Rohstoffe in der chemischen Industrie zunehmend an Bedeutung. Bei den aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Chemikalien handelt es sich häufig um hochfunktionalisierte Moleküle mit ungesättigten Kohlenstoffketten, die in Tensiden oder als Wirkstoffe in Arzneimitteln verwendet werden. Ein limitierender Faktor für ihre Verwendung ist die reduzierte Wasserlöslichkeit aufgrund der langen Kohlenstoffketten.

Die Ethenolyse, eine Reaktion, bei der ungesättigte Kohlenstoffketten mit Ethylen in einer Metathesereaktion reagieren, ist eine Möglichkeit, die Länge dieser Kohlenstoffketten zu verringern.

Reaktionsgleichung: R1-C=C-R2 + C=C ->(+Cat.) R1-C=C + C=C-R2

Um eine höhere Selektivität und milde Reaktionsbedingungen zu erreichen, werden bei dieser Reaktion homogene Katalysatoren eingesetzt. Der Nachteil der homogenen Katalyse ist, dass der Katalysator zusammen mit den Substraten und Produkten in einer einzigen Phase gelöst wird. Daher ist die Rückgewinnung des Katalysators im Vergleich zur heterogenen Katalyse immer schwieriger.

Die Membrantechnologie ist eine Möglichkeit, gelöste Katalysatoren ohne komplizierte nachgeschaltete Anwendungen oder großen Energieverbrauch zurückzugewinnen. Die meist größeren Katalysatormoleküle dringen nicht durch die Membran. Außerdem ermöglichen Membranen die Abtrennung des Produkts aus dem Reaktionsgemisch. Diese vielseitigen Anwendungen ermöglichen unterschiedliche Membrankonzepte.

Schaubild Trennung von Partikeln durch eine Membran

Publikationen

  • May 2022, Dortmund, Germany, 11th Workshop on Fats and Oils as Renewable Feedstock for the Chemical Industry, “Recycling of an Unmodified Grubbs-Hoveyda Catalyst in the Self Metathesis of Cardanol via Organic Solvent Nanofiltration”
  • June 2022, Weimar, Germany, 55. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker, „Recycling of an Unmodified Grubbs-Hoveyda Catalyst in the Self Metathesis of Cardanol via Organic Solvent Nanofiltration”

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund befindet sich in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund-West, wo die Sauerlandlinie A 45 (Frankfurt-Dortmund) den Ruhrschnellweg B 1 / A 40 kreuzt. Von der A 45 nehmen Sie am besten die Ausfahrt "Dortmund-Eichlinghofen" (näher zum Campus Süd), von der B 1 / A 40 die Ausfahrt "Dortmund-Dorstfeld" (näher zum Campus Nord). An beiden Ausfahrten sind Hinweisschilder zur Universität angebracht. Außerdem gibt es eine neue Ausfahrt, bevor Sie über die B 1-Brücke nach Dortmund fahren.

Um mit dem Auto vom Nordcampus zum Südcampus zu gelangen, gibt es die Verbindung über den Vogelpothsweg/Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf einem der Parkplätze am Nord-Campus abzustellen und die H-Bahn zu benutzen, die die beiden Standorte bequem miteinander verbindet.

 

Die TU Dortmund hat einen eigenen Bahnhof ("Dortmund Universität"). Von dort aus fahren S-Bahnen zum Dortmunder Hauptbahnhof und zum Düsseldorfer Hauptbahnhof über den "Bahnhof Düsseldorf Flughafen" (mit der S-Bahnlinie 1, die alle 20 bis 30 Minuten fährt). Die Universität ist von Bochum, Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg aus gut zu erreichen.

Auch aus der Dortmunder Innenstadt können Sie mit dem Bus oder der U-Bahn zur Universität fahren: Vom Dortmunder Hauptbahnhof können Sie alle Züge zur Station "Stadtgarten" nehmen, in der Regel die Linien U41, U45, U 47 und U49. Am Stadtgarten steigen Sie um in die Linie U42 Richtung Hombruch. Halten Sie Ausschau nach der Station "An der Palmweide". Von der Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite fahren alle zehn Minuten Busse in Richtung TU Dortmund (445, 447 und 462). Eine weitere Möglichkeit ist, mit den U-Bahn-Linien U41, U45, U47 und U49 vom Dortmunder Hauptbahnhof bis zur Haltestelle "Dortmund Kampstraße" zu fahren. Von dort aus fahren Sie mit der U43 oder U44 bis zur Haltestelle "Dortmund Wittener Straße". Steigen Sie um in die Buslinie 447 und fahren Sie bis zur Haltestelle "Dortmund Universität S".

Der AirportExpress ist ein schnelles und bequemes Verkehrsmittel vom Flughafen Dortmund (DTM) zum Dortmunder Hauptbahnhof, das Sie in etwas mehr als 20 Minuten erreicht. Vom Dortmunder Hauptbahnhof geht es mit der S-Bahn weiter zum Universitätscampus. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der rund 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf (DUS), der mit der S-Bahn direkt vom Universitätsbahnhof aus zu erreichen ist.

Die H-Bahn ist eines der Markenzeichen der TU Dortmund. Auf dem Campus Nord gibt es zwei Haltestellen. Die eine ("Dortmund Universität S") liegt direkt an der S-Bahn-Haltestelle, die die Universität direkt mit der Stadt Dortmund und dem restlichen Ruhrgebiet verbindet. Von dieser Station aus gibt es auch Verbindungen zum Technologiepark und (über den Campus Süd) nach Eichlinghofen. Die andere Station befindet sich an der Mensa am Campus Nord und bietet alle fünf Minuten eine direkte Verbindung zum Campus Süd.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf zwei Campus, den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zusätzlich befinden sich einige Bereiche der Universität im angrenzenden Technologiepark.

Lageplan der TU Dortmund.