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M. Sc. Anna Kampwerth

Arbeitsschwerpunkte

  • Thermomorphe Mehrphasensysteme
  • Recycling von homogenen Katalysatoren
  • Hydroaminomethylierung
  • Selektive primäre Aminsynthese
  • Hydroformylierung

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Weitere Informationen über Anna Kampwerth

Lebenslauf

Im Oktober 2013 begann Anna Kampwerth ihr Chemiestudium an der TU Dortmund und schloss im März 2017 ihre Bachelorarbeit mit dem Thema "Untersuchungen zur Tandemreaktion aus Hydroformylierung und Aldolkondensation von 1-Octen mit anschließender reduktiver Aminierung" im Labor für industrielle Chemie ab. Während ihres Masterstudiums von April 2017 bis April 2019 wurde sie von der LANXESS AG im Rahmen des Deutschlandstipendiums teilgefördert. Im März 2018 ging sie nach Japan und studierte für ein Semester an der Tohoku University in Sendai als Austauschstudentin des Cooperative Laboratory Study Program (COLABS). In der Gruppe von Prof. Dr. Terada absolvierte sie ein Forschungsprojekt mit dem Thema "Study on synthesis of alkenyl aryl ethers through SNAr reaction utilizing [1,2]-phospha-Brook rearrangement". Während dieser Zeit erhielt sie ein Stipendium von der Japan Student Services Organization (JASSO). 2019 schloss sie ihren Master mit einer Arbeit zum Thema "Entwicklung von zwei verschiedenen Recyclingansätzen bei der Telomerisierung von β-Myrcen mit Dimethylamin" ab. Anschließend sammelte sie Industrieerfahrung durch ein 6-monatiges Praktikum bei der Saltigo GmbH (LANXESS AG) in Leverkusen, wo sie sich mit der Charakterisierung von Strömungsreaktoren beschäftigte. Seit Dezember 2019 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Labor für industrielle Chemie tätig.

 

Forschungsthema

Homogene Katalysatoren werden meist in der Forschung oder in der pharmazeutischen Chemie eingesetzt. Im Rahmen des von der DFG finanzierten Sonderforschungsbereichs/ Transregio 63 (SFB/ TR 63) sollen die Chancen der Anwendung homogener Katalysatoren in industriellen Prozessen verbessert werden.

In diesem Rahmen soll die Synthese von Aminen mit integriertem Katalysatorrecycling in thermomorphen Mehrphasensystemen untersucht werden.

 

Reaktion: R-C=C ->(+CO/H2+Kat) R-C-C-CO-H [Hydroformylation] -> (+R2NH+H2+Kat) R-C-C-NR'R''-H [Reductive Amination] oder R-C=C ->(+CO/H2+R2NH+Kat) R-C-C-NR'R''-H [Hydroaminomethylation]

Mögliche Reaktionen sind zum einen eine zweistufige Synthese durch eine Hydroformylierung und eine reduktive Aminierung. Zum anderen können beide Schritte zusammen in einer Hydroaminomethylierung durchgeführt werden (Abbildung 1). Am Ende dieser Arbeit sollen die beiden Wege miteinander verglichen werden. In beiden Fällen sollte die Synthese in einem thermomorphen Multikomponentensystem (TMS) durchgeführt werden. TMS bietet einen vielversprechenden Weg für das Katalysatorrecycling, wie in Abbildung 2 dargestellt.

 

Reaktion: two phase System: R-C-C-CO-H + C-C-NH-C-C -> (Heating) -> one phase system:(+H2+Kat -H2O) R-C-C-C-NR'R''-H -> (Cooling) -> seperation: -> Recycle or ->  R-C-C-C-NR'R''-H or -> R-C-NH-C-Ror H2O

Publikationen & Konferenzen

  • Huxoll, F. , Kampwerth, A. , Seidensticker, T. , Vogt, D. , Sadowski, G. (2022). "Predicting Solvent Effects on Homogeneity and Kinetics of the Hydroaminomethylation: A Thermodynamic Approach Using PC-SAFT". Ind. Eng. Chem. Res. 61, 5, 2323–2332, DOI: 10.1021/acs.iecr.1c03891 .
  • Terhorst, M. , Kampwerth, A. , Marschand, A. , Vogt, D. , Vorholt, A. J. , Seidensticker, T. (2020). "Facile catalyst recycling by thermomorphic behaviour avoiding organic solvents: a reactive ionic liquid in the homogeneous Pd-catalysed telomerisation of the renewable β-myrcene". Catal. Sci. Technol. 10, 1827-1834, DOI: 10.1039/C9CY02569C.
  • Fuchs, S. , Rösler, T. , Grabe, B. , Kampwerth, A. , Meier, G. , Strutz, H. , Behr, A. , Vorholt, A. J. (2018). "Synthesis of primary amines via linkage of hydroaminomethylation of olefins and splitting of secondary amines". Appl. Catal. A-Gen 550, 198-205, DOI: 10.1016/j.apcata.2017.11.010.
  • July 2022, Lisbon, Portugal: 22nd International Symposium on Homogeneous Catalysis, Poster: "Recycling a Homogeneous Rh Catalyst in the Hydroaminomethylation - Sustainable Approach via Thermomorphic Multiphase Systems Forming a Pure Product Phase."

  • June 2022, Weimar, Germany: 55. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker, Poster: " Homogeneously catalyzed amine-functionalization of renewables in thermomorphic multiphase system."

  • May 2022, Dortmund, Germany: 11th Workshop on Fats and Oils as Renewable Resources for the Chemical Industry, Poster: "Synthesis of amino-functionalized oleochemicals via hydroaminomethylation with integrated catalyst recycling."

  • March 2021, Weimar, Germany, 54. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker, Poster: "Sustainable approach for recycling of a homogeneous catalyst: Amine syntheses via telomerization of β-myrcene"

Unterstützung

links: Logo InPrompt SFB/Transregio 63; rechts: Logo DFG

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund befindet sich in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund-West, wo die Sauerlandlinie A 45 (Frankfurt-Dortmund) den Ruhrschnellweg B 1 / A 40 kreuzt. Von der A 45 nehmen Sie am besten die Ausfahrt "Dortmund-Eichlinghofen" (näher zum Campus Süd), von der B 1 / A 40 die Ausfahrt "Dortmund-Dorstfeld" (näher zum Campus Nord). An beiden Ausfahrten sind Hinweisschilder zur Universität angebracht. Außerdem gibt es eine neue Ausfahrt, bevor Sie über die B 1-Brücke nach Dortmund fahren.

Um mit dem Auto vom Nordcampus zum Südcampus zu gelangen, gibt es die Verbindung über den Vogelpothsweg/Baroper Straße. Wir empfehlen Ihnen, Ihr Auto auf einem der Parkplätze am Nord-Campus abzustellen und die H-Bahn zu benutzen, die die beiden Standorte bequem miteinander verbindet.

 

Die TU Dortmund hat einen eigenen Bahnhof ("Dortmund Universität"). Von dort aus fahren S-Bahnen zum Dortmunder Hauptbahnhof und zum Düsseldorfer Hauptbahnhof über den "Bahnhof Düsseldorf Flughafen" (mit der S-Bahnlinie 1, die alle 20 bis 30 Minuten fährt). Die Universität ist von Bochum, Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg aus gut zu erreichen.

Auch aus der Dortmunder Innenstadt können Sie mit dem Bus oder der U-Bahn zur Universität fahren: Vom Dortmunder Hauptbahnhof können Sie alle Züge zur Station "Stadtgarten" nehmen, in der Regel die Linien U41, U45, U 47 und U49. Am Stadtgarten steigen Sie um in die Linie U42 Richtung Hombruch. Halten Sie Ausschau nach der Station "An der Palmweide". Von der Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite fahren alle zehn Minuten Busse in Richtung TU Dortmund (445, 447 und 462). Eine weitere Möglichkeit ist, mit den U-Bahn-Linien U41, U45, U47 und U49 vom Dortmunder Hauptbahnhof bis zur Haltestelle "Dortmund Kampstraße" zu fahren. Von dort aus fahren Sie mit der U43 oder U44 bis zur Haltestelle "Dortmund Wittener Straße". Steigen Sie um in die Buslinie 447 und fahren Sie bis zur Haltestelle "Dortmund Universität S".

Der AirportExpress ist ein schnelles und bequemes Verkehrsmittel vom Flughafen Dortmund (DTM) zum Dortmunder Hauptbahnhof, das Sie in etwas mehr als 20 Minuten erreicht. Vom Dortmunder Hauptbahnhof geht es mit der S-Bahn weiter zum Universitätscampus. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der rund 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf (DUS), der mit der S-Bahn direkt vom Universitätsbahnhof aus zu erreichen ist.

Die H-Bahn ist eines der Markenzeichen der TU Dortmund. Auf dem Campus Nord gibt es zwei Haltestellen. Die eine ("Dortmund Universität S") liegt direkt an der S-Bahn-Haltestelle, die die Universität direkt mit der Stadt Dortmund und dem restlichen Ruhrgebiet verbindet. Von dieser Station aus gibt es auch Verbindungen zum Technologiepark und (über den Campus Süd) nach Eichlinghofen. Die andere Station befindet sich an der Mensa am Campus Nord und bietet alle fünf Minuten eine direkte Verbindung zum Campus Süd.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf zwei Campus, den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zusätzlich befinden sich einige Bereiche der Universität im angrenzenden Technologiepark.

Lageplan der TU Dortmund.